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Es begann im Traumraum 207

 

„Was ich mit meinem kreativen Schaffen bezwecke, ist das was Kunst für mich ausmacht, Kunst ist für mich leidenschaftlich und aufmerksam. Kunst sollte den Menschen im Gefühl berühren, irgendeine Reaktion hervorbringen, um die Aufmerksamkeit des Betrachters zu erlangen. Kunst sollte hinterfragen, neugierig machen, hinweisen und Faszination hervorrufen.

 

„Konkret ist Kunst für mich der Ausdruck des Lebens, in der Zeit, in der sich der Mensch befindet. „

 

 

 

Meine Bilder entstehen intuitiv, "gefühlt", im andauernden Prozess und bringen meine Gefühle zu verschiedenen Lebensereignissen zum Ausdruck. Ich entscheide mich bewusst für ein Format und wähle spontan eine Farbe aus und beginne zu malen.  Es gibt selten eine Vorstellung von einem Bild, wenn mich ein Thema beschäftigt. Beim Malen lasse ich mich auf den Schaffensprozess ein, male intuitiv und das Bild entsteht.

 

 

 

 Ich bevorzuge Ölfarbe oder Acrylfarbe und male auf Leinwand. Wichtig ist mir bei der Auswahl meiner Materialien eine intensive Farbwirkung. Die Farben rühre ich mit Pigmenten an und gebe Nachtleuchtpigmente hinzu.

 

Zudem experimentiere ich immer wieder mit unterschiedlichen Techniken und Werkzeug, um die Farbwirkung zu verbessern. Die Farbwirkung hat in meinen fertigen Werken eine große Bedeutung, da sie entscheidend ist für die Wirkung auf den Betrachter und auf die Botschaft im Bild.

 

 

 

In meinem Atelier installierte ich Schwarz-Licht und nenne es seit 2019

 

" Traumraum 207". Inmitten steht ein Sofa zum Verweilen. Interstellare Musik begleitet die Ausstellung. Das Leuchten in meinen Werken wird durch Nachtleuchtpigment erzeugt, das Licht wird gespeichert und gibt es in der Dunkelheit ab. Die Bilder beginnen im Dunkeln unter Schwarzlicht zu strahlen. Es verändert sich in Farbgebung und Wirkung. Dann schalte ich das Licht aus und nur das gespeicherte Licht im Bild leuchtet. Es verändert sich nochmals in Wirkung und Farbgebung. Die Form "scheint sich aufzulösen", Es stellt die Frage:" Was war bei Tageslicht noch zu sehen? Was zeigt sich erst in der Dunkelheit?" , Was bleibt?" Was verschwindet?", "Welche Veränderung wird wahrgenommen?“ und " Welches Gefühl entsteht?“. Im Traumraum kann sich der Betrachter „einlassen", „Zeit nehmen, "entschleunigen" und „Unerwartetes" entdecken.

 

 

 

 

 

Das Thema: Pandemie der Zeit bewegte mich zutiefst: „Was passiert jetzt auf der Welt?" und " Was wird passieren!" und "Wie geht es meinem Umfeld, Menschen, die mir wichtig sind?", "Wie geht es mir?". Diese Fragen und Gedanken über Zukunft und Mensch sein auf dieser Welt brachte mich in einen unerschöpflichen Schaffensprozess.

 

Oft war ich erst abends zu Hause und schaute in die Sterne. Es gibt mir Hoffnung und eine innerliche Ruhe. Mich haben leuchtende Sterne, das Universum, Planeten schon immer fasziniert und da kam ich auf den Gedanken "All" das zu malen. Die Zeit, Unendlichkeit, das Unbewusste, Mystische, die Natur und Umwelt und der Mensch in Beziehung beschäftigen mich. Es gibt für mich so viel wertvolle Momente im Leben Faszination und Freude zu teilen, warum dann nicht Menschen mit leuchtenden Bildern begeistern, wie die Sterne mich begeistern. Wenn keine Zeit zu finden ist in den Himmel zu blicken oder der viel beschäftigte Mensch "vergessen " hat, sich Zeit füreinander zu nehmen, oder das zu tun, was Freude bereitet. Dann ist es Zeit Füreinander, für Entschleunigung und einem Blick ins Leuchten.

 

 

 

Ich möchte mit meinem kreativen Schaffen aufmerksam machen. Auf das „gefühlte Mensch sein!“, auf das „Was verloren geht“, wenn „Wir“ uns nicht gegenseitig wachrütteln. Oder anstupsen, gegenseitig halten, Gefühle teilen und weiter ignorieren, „Was auf der Welt passiert“. Das heißt für mich Empathie zulassen, auch, „Hinter die Fassade zu schauen“, sich auf „seine Intuition zu verlassen“ und „ehrlich mit sich selbst zu sein“.

 

 

Ich weiß nicht ob und wann meine Kunst einen Einfluss auf die Welt haben kann. Meine Kunst hat Menschen in meinem Atelier „Traumraum 207“ zum Nachdenken angeregt und mit verschiedenen Gefühlen konfrontiert. Ich freue mich über jede Reaktion, Ich wünsche mir, meine Vision große Traumräume zu erschaffen, umsetzten zu können, um in der Zukunft noch mehr Menschen zu erreichen.

 

 

Leuchtende Grüße aus meinem Atelier "Traurmraum 207"